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  • AutorenbildC.M.I. e.V.

Impact in Kenia

Hallo, wir sind das impact-move Team Kenia. Impact-move ist ein Jüngerschaftsprogramm der Liebenzeller Mission. Die ersten drei Monate hatten wir Bibelschule und haben dort viel über den Glauben und uns selbst gelernt. Im Januar war es dann an der Zeit, loszuziehen und das Gelernte in einem neuen Umfeld anzuwenden. Dank der Kooperation mit CMI dürfen wir nun schon seit knapp 40 Tagen hier sein und im Gesundheitszentrum mithelfen.





In den ersten beiden Wochen haben uns Patrick und Sabine freundlich bei sich Zuhause aufgenommen. Wir sind in der Früh immer gemeinsam zum Gesundheitszentrum nach Sambocho gefahren und nach Feierabend um 17 Uhr zurückgekehrt. Nach der gemeinsamen Bibellesezeit mit den Mitarbeitern geht es dann an die Arbeit. Dabei sind wir Jungs vor allem an der frischen Luft und helfen im Garten. Wir haben schon Rasen gemäht, Holz gehackt (das hat nur mehr oder weniger gut geklappt, weil das Tropenholz so nass und hart ist), anschließend einsortiert und aus den Resten Holzkohle hergestellt. 



Dabei wurden wir auch gefragt, wie wir in Deutschland Holzkohle machen (Keine Ahnung… gar nicht?). Durch solche Fragen merkt man häufig erst, aus was für einer anderen Lebensrealität wir kommen. Oder zum Beispiel, als wir bei der Schlachtung eines Hühnchens zuschauen konnten und für uns sichtlich mehr dabei war, als wenn man ein Steak durchschneidet. Hier kann man sich gar nicht vorstellen, dass wir mit 19 Jahren noch kein Huhn geschlachtet haben (die meisten machen das mit 8 oder so).




Die Mädels hatten an der Schlachtung nicht so viel Interesse und arbeiten auch nicht im Garten. Meistens helfen sie Sabine im Büro bei der anfallenden Arbeit. Sie haben auch viel Zeit in ein Liederbuch mit bekannten englischen Worshipsongs gesteckt. Jetzt haben die Mitarbeiter bei unseren wöchentlichen Lobpreisabenden (montags und mittwochs) am Lagerfeuer auch endlich den Text zum Mitsingen. Freitags machen wir im Wechsel Kino- oder Spieleabend. Diese Abende sind für die Einheimischen immer ein echtes Highlight.




Nach zwei Wochen sind wir dann in unsere frisch gebauten Blechhütten auf dem CMI-Gelände gezogen. Jetzt sind wir nicht mehr nur Besucher, sondern auch Nachbarn. Gleich am ersten Tag hatten wir endlich die Möglichkeit, nach Feierabend gemeinsam mit den Mitarbeitern Volleyball zu spielen. Das hat richtig Spaß gemacht und man hat total gemerkt, wie Sport verbindet.

Letzte Woche waren dann auch die Kinder vom Pokotprojekt da. Deshalb durften wir ein kleines Ferienprogramm für sie vorbereiten. Wir haben einige Spiele mit ihnen gespielt und ihnen Uno und Halligalli beigebracht, wobei wir alle sehr viel Spaß hatten.  Einen Großteil der Zeit mussten wir aber gar nichts tun, um die Kinder zu bespaßen. Der Fußball mit improvisierten Toren und einem freien Feld reichten komplett aus!



Letztes Wochenende waren wir in Museves Haus im Busch und haben dort einige der 21 Brüder und Schwestern von Patrick kennengelernt. Es ist richtig schön, wie dort diese Großfamilie gemeinsam eine größere Fläche im Wald bewohnt. Am Samstag waren wir dann bei Mary, Patricks Schwester, zum Abendessen eingeladen. Es gab Ugali, eine Art Maisbrei, Hühnchen, grünes Gemüse, Linseneintopf und Chapati, eine Art Fladenbrot. Schade war nur, dass wir alle vom Mittagessen noch ziemlich satt waren. Am Sonntagnachmittag sind wir dann zurück nach Sambocho gefahren, was bei den kenianischen Straßenverhältnissen schon ein kleines Abenteuer für sich ist, v.a., weil unser Auto meistens nicht gleich angesprungen ist, wenn man nach einem kleinen Einkauf wieder den Motor starten wollte. Jedenfalls sind wir nach diesem schönen Wochenende wieder gut auf dem Gesundheitszentrum angekommen.

So… das war mal ein Schnelldurchlauf unserer letzten eineinhalb Monate bei CMI in Kenia. Uns gefällt es hier bisher sehr gut und wir sind gespannt, was wir noch mit Jesus erleben werden.

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