top of page
  • AutorenbildC.M.I. e.V.

Erntedank


Im Dorf Kerelon ist es überwiegend heiß und trocken. Die Menschen leiden chronisch Hunger, so richtig satt essen können sie sich nur sehr selten. Vor gut zwei Jahren gaben wir Hacken und Saatgut an die Dorfbewohner aus, damit sie ihre Böden effektiver bearbeiten können. Vorher betrieben sie fast ausschließlich Viehzucht und zogen als Nomaden durchs Land. In der ersten Hälfte dieses Jahres regnete es ab und zu und die Menschen wagten es, einen Teil ihres Bodens zu bearbeiten und Mais anzubauen. Im Juli konnten die Menschen tatsächlich eine kleine Ernte einfahren. Das wurde mit einem Dankgottesdienst gefeiert. Einen Teil der Ernte spendeten die Dorfbewohner für die Aufgaben der Kirche, brachten also ihren Zehnten. In Anbetracht der Armut der Menschen sind das sehr große Opfer!



28 Ansichten0 Kommentare

Comments


bottom of page